Aufnahme von SchülerInnen in unsere Schule

Einschulung Erste Klasse
Das Besondere am waldorfpädagogischen Konzept ist, dass es ein integriertes, durchgängiges Konzept von der Kinderkrippe bis zur Oberstufe gibt. Um den Übergang von Kindergarten zur Schule harmonisch zu gestalten, gibt es bei uns den Arbeitskreis „Übergang Kindergarten – Schule“ (Aküks), in dem die ErzieherInnen der Waldorfkindergärten Dinkelsbühl, Weckelweiler und Crailsheim sowie die für die Aufnahme verantwortlichen LehrerInnen unserer Schule regelmäßig zusammenarbeiten.
Natürlich sind wir auch offen für Kinder aus anderen Kindergärten der Region. Der Besuch eines Waldorfkindergartens ist nicht Voraussetzung zur Aufnahme in die Waldorfschule.

Fahrplan für den Prozess Übergang Kindergarten Schule 
Wir haben einen Fahrplan für den Übergang von Kindergarten zur Schule entwickelt, in dem die einzelnen Schritte genau beschrieben und terminiert sind. Dieser wird jedes Jahr neu erstellt. Den aktuellen können Sie sich hier als PDF herunterladen.


Einsteiger
Wir freuen uns über das Interesse aller Kinder und Eltern für unsere Schule. Ein Wechsel von einer anderen Schule zu uns ist grundsätzlich möglich und wir sind offen dafür, egal aus welcher Schule ein Kind kommt und in welche Klasse es geht. 
Dennoch ist es uns natürlich äußerst wichtig gut zu prüfen, ob ein Schulwechsel an unsere Schule von unserer Seite aus möglich ist und für die Eltern und das Kind Sinn macht.
Deshalb steht vor der Aufnahme eines Kindes und deren Eltern in unseren Trägerverein ein Prozess mit mehreren Schritten, bei dem beide Seiten gründlich prüfen können, ob dieser Schritt möglich und sinnvoll ist.

Aufnahmeantrag
Die Voraussetzung und der Anfangspunkt im Aufnahmeprozess ist das Ausfüllen unseres Aufnahmeantrages, den Sie sich als PDF herunterladen können. Auch unsere Beitragsordnung liegt als PDF zum Herunterladen vor.

Diesen senden Sie per Mail oder Post an unser Schulbüro. Von unserem Schulbüro wird dieser an den Pädagogischen Geschäftsführer Markus Stettner-Ruff und die entsprechenden KlassenlehrerInnen oder BetreuerInnen weitergeleitet. Herr Stettner-Ruff führt dann ein erstes Kontaktgespräch mit den Eltern und bittet diese, sofern weiteres Interesse besteht, Kontakt mit dem/r jeweiligen KlassenehrerIn/KlassenbetreuerIn auf zu nehmen. Wenn noch Platz in der Klasse ist, vereinbaren LehrerIn und Eltern eine „Schnupperphase“ von in der Regel einer Woche, in welcher das Kind die Klasse und die LehrerInnen kennen lernen kann und umgekehrt. Für diese Zeit müssen die Eltern ihr Kind rechtzeitig an ihrer noch aktuellen Schule beurlauben lassen und dies gut mit den jeweiligen LehrerInnen absprechen. Am Ende der Schnupperzeit beraten Eltern und Kind und die jeweiligen KlassenlehrerInnen/ KlassenbetreuerInnen unserer Schule ob das Kind unsere Schule besuchen kann und will. Ist das der Fall, wird diese Vereinbarung mittels eines Schulvertrag rechtlich besiegelt. Mit dem Schulvertrag ist eine Mitgliedschaft beim Trägerverein „Waldorfpädagogik Crailsheim e.V. verbunden. Die alte Schule ist von den Eltern über den Schulwechsel zu informieren. 


Elternbeitragsgespräch
Bewusst erst dann, wenn Kind und Eltern in die Schule aufgenommen sind findet ein Elternbeitragsgespräch statt, welches Eltern des Trägervereins mit den neuen Eltern führen.

Unsere öffentliche Schule in Freier Trägerschaft wird bisher nur etwa zu 80 % durch öffentliche Zuschüsse finanziert. Den Rest müssen wir selber aufbringen. Dies tun wir durch einen gewissen Einkommensverzicht der MitarbeiterInnen und durch Elternbeiträge.

Wir haben eine Beitragsordnung nach freiwilliger Selbsteinschätzungund einen Familienbeitrag, keinen Beitrag pro Kind. Damit wollen wir Familien mit mehreren Kindern wertschätzen. Wir sprechen des Weiteren in unserer Beitragsordnung von einem Orientierungsrahmenfür die gemeinsame Findung der Familienbeiträge. 

Diese beiden zentralen Begriffe verdeutlichen, dass das oberste Motiv unserer Beitragsordnung ist, allen Kindern, unabhängig vom Einkommen der Eltern, den Schulbesuch zu ermöglichen, ganz bewusst nicht zu „sondern“, was der Gesetzgeber in einem Grundsatzurteil, der Landesregierung und den Schulen in Freier Trägerschaft auferlegt hat.

Deshalb findet die Aufnahme der Kinder in die Schule und somit auch deren Eltern in unseren Schulverein, bewusst vor den Beitragsgesprächen statt. Beides trennen wir zeitlich und räumlich klar voneinander. Für die Aufnahmen sind die PädagogInnen zuständig, für die Elternbeiträge der Vorstand des Vereins, beziehungsweise die von ihm delegierten Eltern, welche die Beitragsgespräche mit neuen Eltern führen.

Der Orientierungsrahmen ist eine Hilfe bei der Findung des individuell möglichen Schulbeitrages, aber keinesfalls ein verpflichtender Rahmen. Alle Eltern sind frei in der verantwortlichen Selbsteinschätzung ihres Elternbeitrags.

In der Praxis wird das seit Anfang an so gelebt. Die Eltern, die mit den neuen Eltern die Beitragsgespräche führen, haben sich darauf verpflichtet und garantieren dies.
Unsere Beitragsordnung steht als PDF zum Download bereit.

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