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Besuch aus Russland! 

Vielfältige Veranstaltungen an der Freien Waldorfschule Crailsheim mit den Gästen aus Monina

Besuch in Russland

An der Freien Waldorfschule Crailsheim lernen alle SchülerInnen obligatorisch von der 1. bis zur 12. Klasse Russisch und Englisch als Fremdsprachen. Das pädagogische Ziel ist es damit unter anderem  als ein Weltbürger Mitteleuropas, eine Sprache des Westens wie des Ostens zu erlernen und durch Sprachreisen, Praktika und Projekte auch Gelegenheit zu haben, sie aktiv anzuwenden. Deshalb gehört auch eine Sprachreise nach Russland zum Programm der 10. Klasse.

Im Sommer 2016 waren die SchülerInnen mit ihrer Russischlehrerin Tatjana Blumenstock und Susanne Hammer zwei Wochen lang im Dorf Monino, das 450 km von Moskau entfernt liegt. In der Arbeits- und Lebensgemeinschaft des Dorfes, in dem es auch eine kleine Waldorfschule gibt, konnten die SchülerInnen ihre ersten  Eindrücke und Erfahrungen in Russland sammeln und die russische Sprache im Alltag aktiv anwenden. Danach weilte die Klasse noch eine Woche in Moskau, wo sie zum Teil in Gastfamilien untergebracht waren. Es entstanden Freundschaften und Freunde besuchen sich. Deshalb bekommt die Crailsheimer Waldorfschule im neuen Jahr Besuch aus  Monino. 

Am 08.01.2017 kommen für eine Woche die Freunde, Betreuer und Gastgeber Mascha und Boris Starostin. 

An diesem Besuch soll auch die interessierte Öffentlichkeit der Region Anteil haben können. Es wird während der Woche ein öffentliches Kulturprogramm an der Freien Waldorfschule Crailsheim geben, welches von Susanne Hammer und Tatjana Blumenstock zusammengestellt wurde.

Mascha Starostin ist eine Malerin und wird in einer kleinen Ausstellung ihre Bilder präsentieren und einen Malkurs anbieten. Boris Starostin wird in einem Vortrag über Russland und insbesondere über sein Dorf Monino, das ein besonderer Ort in Russland ist, erzählen. 

Zu folgenden Veranstaltungen ist die Öffentlichkeit eingeladen:

So.  08.01.2017,  17:00 Uhr    Vernissage der Ausstellung von Mascha Starostin
Mo. 09.01.2017,  19:30 Uhr     Vortrag über Russland und das Dorf Monino von Boris Starostin
Mi. 11.01.2017  18:00 Uhr        Malen mit Mascha Starostin
Fr. 13.01.2017  19:30 Uhr        Gesprächsrunde mit Mascha und  Boris Starostin 
Sa. 14.01.2017  10:00 Uhr       Bilderauktion mit den Werken von Mascha Starostin

Das Christkind wird im echten Stall geboren

Kumpanei der Freien Waldorfschule spielt das Oberufere Christgeburtsspiel im Stall der Honhardter Demeterhöfe 

Einen ganz besonderen Ort für die öffentliche Aufführung des Oberuferer Christgeburtsspiel am Montag, 19. Dezember um 19.30 Uhr, hat die Kumpanei der Freien Waldorfschule Crailsheim, bestehend aus LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern, in diesem Jahr gewählt: einen echten Stall. Im Kuhstall der Honhardter Demeterhöfe (Fam. Klopfer, Ostweg 15, Honhardt) wird das Spiel, das für die ganze Familie geeignet ist aufgeführt. Die BesucherInnen sollten sich warm anziehen.

Szene aus dem Christgeburtsspiel

Die Oberuferer Weihnachtsspiele datieren bis ins 17. Jahrhundert zurück und wurden einst von Bauern in den dörflichen Wirtshausstuben aufgeführt. Oberufer liegt auf den Donauinseln östlich von Bratislava (Preßburg), wohin protestantische Bauern aus den Salzburger Alpen geflüchtet waren. Bis heute werden die Spiele in aller Welt von den Waldorfschulen im Dialekt aufgeführt. Die Aufführungen sind das Weihnachtsgeschenk der Kumpanei an die Schulgemeinschaft.

Die Lebenskraft und Spiritualität der Spiele beeindrucken gerade in der heutigen Zeit, lenken sie doch den Blick von unserem veräußerlichten Weihnachten auf das innere, das, welches aus den bäuerlichen Herzen des 17. Jahrhunderts kommt.

Von Vivaldi und Bach über Tango zu Deep Purple

Konzert des Waldorf-Orchesters „La Banda ViWaldi“ 

Am Mittwoch, den 14. Dezember 2016 um 18.00 Uhr ist es wieder so weit: das Orchester der Freien Waldorfschule Crailsheim konzertiert in der Liebfrauenkapelle.

Ein Ereignis, auf das sich inzwischen viel Menschen auch außerhalb der Waldorf“Szene“ freuen, hat das Orchester in den Jahren seines bisherigen Bestehens doch eine bemerkenswerte Entwicklung genommen. Vom reinen Anfängerorchester, zum Teil noch durch erwachsene Mitspieler verstärkt, kann es derzeit mit Fug und Recht als eigenständiger Klangkörper betrachtet werden.

Es handelt sich um ein kleines Ensemble, bestehend nur aus Geigen, Bratschen und Celli. Seine Entwicklung profitiert vom Engagement erfahrener Musiker, dem Leiter Wolfgang Hermann-Kautter, der unterstützt wird von seiner Frau Magdalene Kautter und Jörg Baier, allesamt in Crailsheim bestens bekannt als Mitglieder des Hohenloher Streichquartetts. 
In den Pfingstferien dieses Jahres hat das Orchester seine erste Konzertreise hinter sich gebracht. Sie führte Spielerinnen und Spieler nach Pamiers, der französischen Partnerstadt von Crailsheim, und zur kleinen Waldorfschule dort in der Region um Pamiers. Erfolgreiche Konzerte und bereichernde Begegnungen gehören nun zum Erfahrungsschatz der Truppe.

In den letzten Jahren hat sich das Orchester stets einmal mit einem eigenen, etwa einstündigen Programm in Crailsheim zu Gehör gebracht. 

Dem Namenspatron entsprechend werden erneut zwei Werke Antonio Vivaldis erklingen. Daneben Einzelsätze aus dem Bratschenkonzert von Telemann und der erste Satz des Konzerts für zwei Violinen von Johann Sebastian Bach. Wie im Vorjahr wird, der Jahreszeit gemäß, an einer Stelle das Auditorium eingeladen, mitzusingen. Drei Bachchoräle werden zunächst vom Orchester intoniert werden und danach mit vierstimmigem Gesang gespielt.

Gegen Ende des Konzerts wendet sich die Stimmung ins Unterhaltsamere mit dem Tango La Cumparsita, dem Deep-Purple-Stück Smoke On The Water und der Crailsheimer Waldorfschulhymne, dem berühmten Walzer von Dimitri Schostakowitsch. Hier werden dann auch Gäste mit anderen Instrumenten mitwirken. 

Der Eintritt ist frei, um Spenden zur Unterstützung der Orchesterarbeit an der Freien Waldorfschule wird gebeten.

Öffentliche Monatsfeier

Samstag, 19. November 2016, 10.00 Uhr, Turn- und Festhalle Roßfeld

Die Monatsfeiern finden wir in den Waldorfschulen weltweit in allen kulturellen Variationen. Dennoch haben sie ihren gemeinsamen Kern behalten: Ein farbenfrohes klingendes Übungsfeld des echten Interesses innerhalb jeder Waldorfschulgemeinschaft, schmunzelnde Rückschau für die Großen, respektvolle Vorschau für die Kleinen, und die Eltern sehen, wie ihre Kinder sich fortentwickeln und reifen!

Monatsfeiern sind auch eine wunderbare Gelegenheit und ein bewusstes Angebot von SchülerInnen und LehrerInnen an Menschen von Außen, Einblicke in Elemente des Waldorfunterrichtes zu nehmen. Monatsfeiern sind keine Aufführungen im klassischen Sinne, sondern haben Werkstattcharakter, zeigen schlicht Ausschnitte aus dem alltäglichen Unterrichtsgeschehen. 

Termin: Samstag, 19. November 2016, 10 Uhr
Ort: Turn- und Festhalle Roßfeld, Taxisstraße 9

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