Aktuelles

Neues Veranstaltungsprogramm ist online

Das neue Veranstaltungsprogramm für September 2018 bis Februar 2019 kann ab sofort in der Terminübersicht heruntergeladen werden.

Östlich der Sonne, westlich vom Mond

Freitag, 29. Juni 2018, 14.30 Uhr, Waldorfschule Crailsheim

Ein norwegisches Volksmärchen mit dem NOVALIS EURYTHMIE ENSEMBLE Stuttgart


Am Freitag, den 29. Juni lädt um 14.30 Uhr die Freie Waldorfschule Crailsheim Kinder ab 5 Jahren und ihre Eltern und Großeltern zu einer Benefizveranstaltung mit dem NOVALIS EURYTHMIE ENSEMBLE Stuttgart ein, welches das norwegisches Volksmärchen Östlich der Sonne, westlich vom Mond aufführt. Insbesondere sind die Kinder der AsylbewerberInnen und ihre Eltern herzlich eingeladen.

„Es war einmal, und wo war es denn nicht…“ Dieses norwegische Volksmärchen von Peter Christen Asbjørnsen & Jørgen Moe erzählt, wie die jüngste Tochter eines armen Mannes mit einem weißen Bären in ein Zauberschloss zieht, um ihr Vaterhaus von aller Not zu retten. Mit dem Bären lebt sie in Frieden, jedoch ihre ungezähmte Neugierde führt dazu, dass der als weißer Bär verzauberte Prinz samt Schloss verschwindet. Wird sie den Weg zur geheimnisvollen Burg „östlich der Sonne, westlich vom Mond“, wo die böse Stiefmutter den Prinzen gefangen hält, finden?

Die Aufführung ist für Kinder ab 5 Jahren geeignet und dauert 60 Minuten. Der Eintritt ist frei – die Veranstalter freuen sich über Spenden. 

Das Novalis Eurythmie Ensemble ist ein freies, professionelles Eurythmie-Ensemble, bestehend aus jungen, internationalen Künstlern, welches 2015 gegründet wurde und inzwischen europaweit unterwegs ist.

Heimatliche Hecken - Hasel und Holunder

Montag, 25 Juni um 19.30 Uhr, Waldorfschule Crailsheim

Die Sträucher unserer Kindheit - unerschöpfliche Material- und Nahrungsquelle und betäubend duftender Spiel- und Versteckplatz

 

Förster Jörg Brucklacher erzählt

Am Montag, 25 Juni um 19.30 Uhr wird Jörg Brucklacher wieder mit einem öffentlichen Vortrag zu Gast in der Freien Waldorfschule sein. Hasel und Holunder sind dieses Mal die Pflanzen, denen er sich in seinem lebendig, kreativen Vortrags-Kunstwerk widmet.

Sein Vortrag zum Apfelbaum im letzten Programm fand ein großes, begeistertes Echo bei den Crailsheimern. Das Museum Würth in Gaisbach hat ihn danach gleich für einen Vortrag im Rahmen der Ausstellung "Äpfel und Birnen und anderes Gemüse - Die Obstbilder von Korbinian Aigner im Dialog mit der Sammlung Würth" für einen Begleitvortrag angefragt. 

Hasel und Holunder begleiten uns seit unserer Kindheit und spielen auch schon in der Frühzeit des Menschen eine wichtige Rolle. Darum lassen sich auch zahlreiche Geschichten erzählen, Mythen beleuchten und medizinische Anwendungen kritisch hinterfragen.

Frau Holle steckt im Holunder, aber wer steckt in der Frau Holle und warum? 

Wie die deutsche Schlagergeschichte lehrt, muss man nicht selbst "schwarzbraun" sein, um von der Haselnuss zu dichten; darum wurden Hasel und Holunder auch in der Poesie umfangreich bedacht.

Jörg Brucklacher, der Baumfreund und kulturhistorische Dilettant, wie er sich selber nennt, ist 51 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Durch seine Vorträge und sein Engagement für die Waldkindergärten ist der sympathische Förster und leidenschaftliche Klavierspieler, im Landkreis Schwäbisch Hall inzwischen bekannt und seine einzigartigen Vortragsabende zu unterschiedlichen Bäumen und Sträuchern ein Erlebnis, mit denen er viele Menschen fasziniert.

Johannifeuer

Samstag, 23. Juni ab 18.00 Uhr, Wiese der Honhardter Demeterhöfe

Zu unserem Johannifeuer auf der Wiese der Hohnhardter Demeter Höfe laden wir alle Interessierten herzlich ein.

Wir wollen zusammen essen und danach gemeinsam das Holz für das Johannifeuer aufschichten. Damit wir unser Fest musikalisch umrahmen können, sind die MusikerInnen unter uns aufgefordert, ihr Instrumente (sofern möglich) mitzubringen. Bei Einbruch der Dunkelheit werden wir das Feuer entzünden und am Feuer singen. Mit der Nachtwache und gemütlichem Beisammensein werden wir das Johannifest ausklingen lassen.

Als Fest der Sonne und des Lichtes wurde die Sommersonnenwende am 21. Juni gefeiert, dem längsten Tag und der kürzesten Nacht. Die Sonne tritt in das Tierkreiszeichen Krebs. Auch am christlichen Johannisfest (24. Juni) richten die Menschen ihren Blick auf die Sonne und das Licht. Der tiefere Sinn des Johannifestes ist die Suche nach dem Sonnengeist des Christus. Drei Tage nach der Sommersonnenwende feiern wir Johanni, drei Tage nach der Wintersonnenwende Weihnachten. Im Jahreslauf stehen sich diese beiden Feste direkt gegenüber. Johannes der Täufer war ein Vorläufer des Jesus Christus. Er trat mit flammenden Reden unter die Menschen und wollte sie innerlich befeuern. Wir wissen auch heute, 2000 Jahre später, wie schwer dieser Aufruf zur inneren Verwandlung ist, durch die Stärkung seines eigenen Ich das Reich der Himmel in sich selber zu suchen. Aber dieser Besinnungspunkt des Johannisfestes (früher auch Sommerweihnacht) bereitet uns darauf vor, in der dunklen Winterzeit das Christuslicht als Himmelslicht im eigenen Innern zu empfangen.

Ansprechpartner und Koordinator des Festes ist Holger Schilling.

 

Veröffentlicht am